Behandlungsablauf am ZAP-X

Behandlungsablauf

Der Ablauf einer Behandlung am ZAP-X-Gerät stellt sich grundsätzlich aus drei Teilen zusammen: Die Vorbereitung, die Behandlung und die Nachsorge. Die einzelnen Schritte sind im folgenden Text ausführlicher beschrieben. Das Team des SNRC steht zudem bei Fragen gerne zur Verfügung. Ebenfalls finden Sie auf der Seite „FAQ – Häufig gestellte Fragen“ zusätzliche nützliche Informationen.

Die Vorbereitung

Besprechung

Sich bei einer Erkrankung für eine Therapieform zu entscheiden, fällt oft nicht leicht. Durch eine ausführliche und vertrauensvolle Besprechung mit unseren Radioonkologen und Neurochirurgen erhalten Sie eine fundierte Grundlage, einen Entschluss für eine Behandlung zu treffen. Dabei wird auch auf weitere Therapieoptionen, wie zum Beispiel eine Operation, mit deren Vorbereitung, Durchführung und Prognose eingegangen. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der beiden Fachspezialisten erhalten Sie eine individuelle und unabhängige Empfehlung für eine Behandlungsmöglichkeit.

 

Bildgebung & Maskenanfertigung

Für die individuelle Bestrahlungsplanung wird eine Computertomographie (CT) sowie eine Magnetresonanztomographie (MRT) des Kopfes benötigt. Während der Computertomographie wird eine Maske angefertigt, welche bei der Behandlung benötigt wird. Diese dient zur Fixation des Kopfes, um eine hochpräzise Therapie zu gewährleisten.
Diese Untersuchungen können im Swiss Neuroradiology Institute (SNRI), welches sich im selben Gebäude befindet, durchgeführt werden.

 

Bestrahlungsplanung

Um eine submillimeter genaue Bestrahlung zu gewährleisten, werden die Bilddatensätze (MRI und CT) für die Bestrahlungsplanung verwendet.
Diese wird vom behandelnden Radioonkologen / Neurochirurgen in Zusammenarbeit mit unseren Medizinphysikern erstellt. Dabei wird grosser Wert auf die bestmöglichste Schonung des gesunden Gewebes gelegt.

Die Behandlung

Bestrahlung

Die ambulante Einmalbehandlung am ZAP-X dauert bis zu 60 Minuten in liegender Position und ist schmerzfrei.
Dabei wird der Kopf mit der zuvor am CT angepassten Maske fixiert. Auch dies verursacht keine Schmerzen. Idealerweise tragen Sie bequeme Kleidung. Da das Gerät deutlich grösser als ein MRI ist, tritt Platzangst nur selten auf. Auf Wunsch kann dennoch ein beruhigendes Medikament  verabreicht werden. Die Behandlung selbst wird über den ganzen Zeitraum videoüberwacht und über eine Gegensprechanlage können Sie sich verständigen. Die Behandlung kann jederzeit sofort unterbrochen werden. Falls Sie eine Begleitperson mitbringen, kann diese währenddessen in einem separaten Raum in angenehmer Atmosphäre verweilen.

Nach der Behandlung findet ein Abschlussgespräch mit dem Arzt statt.

Die Nachsorge

Eine regelmässige Nachsorge mit Kontrolluntersuchungen ist wichtig. Diese können in unserem Institut stattfinden. Auf Wunsch sind die Kontrolltermine auch bei Ihrem behandelnden Neurochirurgen, Neurologen, Onkologen, Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder Hausarzt möglich.